Mit der deutschlandweiten Verbreitung von Breitbandanschlüssen stieg zeitgleich auch vermehrt die Nutzung von WLAN Hotspots. Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass die Technik grob gesehen bereits seit den 40er Jahren existiert. Erfinder der Technik waren Hedy Lamarr und George Antheil, die Schauspielerin und der Musiker verfolgten die Idee, einen Torpedo per Funk zum Ziel zu lenken und dessen Frequenz so oft zu wechseln, dass der Feind keinen Abfangversuch unternehmen konnte.
In den 60er Jahren experimentierte auch die Hawaiianische Universität mit Funkwellen, welche die verschiedenen Universitätsinseln verbinden sollten. Im Anschluss brachte das Unternehmen Lucent das Modell “WaveLan” an, dieses war patentiert und daher auch recht teuer. Nachdem eine rege Nachfrage ausblieb und die Preise für die breite Masse der Verbraucher zu hoch waren, geriet die Technik in Vergessenheit.
Kurz vor der Jahrhundertwende brachte Innovationsführer Apple im Jahre 1999 ein iBook auf den Markt, welches die Technik der Firma Lucent verwendete und die sogenannte “Airport-Technologie” beinhaltete. Die WLAN-Technologie erfreute sich wachsender Beliebtheit, denn es wurde nun des Öfteren auch in Privathaushalten genutzt. In der heutigen Zeit erfährt WLAN insbesondere durch die VoiP (Voice over IP=Internettelefonie) einen rasanten Aufschwung, denn das Gespräch bzw. die Verbindung zum Internet muss so nicht mehr zwingend über den Computer aufrechterhalten werden. Tragbare WiFi Telefone wie z.B. von Skype, sind permanent über WLAN mit einem austauschbaren Sender verbunden.

Insbesondere in Deutschland werden der Internettelefonie rosige Zeiten in Aussicht gestellt. Momentan besteht jedoch noch das Problem, dass die Gesprächsqualität noch nicht perfekt und reiblungslos funktioniert. Mit neuen Übertragungsstandards bzw. besserer Hardware dürfte das jedoch bald der Geschichte angehören.
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