Die Standards für WLANs (Wireless Local Area Networks) wurden seit Ende der 90er Jahre vom IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) in der Familie IEEE 802.11 spezifiziert. Die heute gebräuchlichsten Standards für die Datenübertragung sind 802.11b und 802.11g. Es gibt aber auch Geräte, die nach den Standards 802.11a oder 802.11n Daten übertragen.
802.11a: Der Sendefrequenzbereich liegt von 5,15 GHz bis 5,75 GHz, Datenübertragungsraten bis 54 Mbps sind hier vorgesehen. Die Daten können in 19 unterschiedlichen komplett überlappungsfreien Kanälen übertragen werden, die jeweils eine Bandbreite von 20 MHz haben.
802.11b: Der Sendefrequenzbereich liegt von 2,4 GHz bis 2,484 GHz, Datenübertragungsraten bis 11 Mbps sind hier vorgesehen. Die Daten können in 14 unterschiedlichen Kanälen übertragen werden, die eine Bandbreite von 20 MHz haben. Aus diesem Grund sind maximal drei Kanäle überlappungsfrei. Es muss also genauestens auf die Kanäle benachbarter WLAN-Geräte geachtet werden.
802.11g: Der Sendefrequenzbereich liegt von 2,4 GHz bis 2,484 GHZ, Datenübertragungsraten bi 54 Mbps sind hier vorgesehen. Die Daten können in 14 verschiedenen Kanälen übertragen werden, die eine Bandbreite von 20 MHz haben.
Da die Frequenzbänder von 802.11b und 802.11g identisch sind, gibt es Geräte, die gleichzeitig beide Standards unterstützen. Allerdings erkauft man sich diese Option mit einer deutlich verringerten Datenübertragungsrate von nur 2 Mbps.
802.11n: Dieser Standard ist noch nicht endgültig ratifiziert. Es gibt aber bereits Geräte, die den Vorstandard unterstützen. Der Sendefrequenzbereich liegt sowohl im 2,4 GHz-Band als auch im 5 GHz-Band. Die Übertragungsrate soll hier 300 Mbps erreichen.
Wegen der unsicheren Funkübertragung, die relativ einfach abgehört werden kann, wurde der Sicherheitsstandard 802.11i entwickelt, in dem der Sicherheitsmechanismus WPA definiert ist. Der Standard 802.11x erlaubt eine Useridentifikation per RADIUS.
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